Veranstaltung

zwei Bilder von Rednerin Laiza auf der Bühne.

© © Bundesregierung/Henning Schacht

Gewinnerin Laiza bei erster Veranstaltung des Bundespräsidenten im neuen Amtssitz

Am 25. August 2026 fand die erste Publikumsveranstaltung im neuen Amtssitz des Bundespräsidenten am Spreebogen in Berlin statt. Unter dem Titel „Zuhause in Deutschland. Wie wir miteinander leben." kamen über 100 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Darunter war auch Mehr Sprachen – mehr WIR-Gewinnerin Laiza, die mit ihrer Rede aus dem Wettbewerb ihre Stimme einbrachte. 

Auftakt mit Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnete die Veranstaltung mit einer Rede zu der Frage, wie wir miteinander leben wollen und betonte auch: „Ich wünsche mir ein Deutschland, das im Zusammenleben unterschiedlicher Menschen seinen Wert, sein Selbstbewusstsein, sogar seinen Stolz findet."

„Ich möchte genau so eine Stimme haben, wie alle anderen, die heute hier in dieser Veranstaltung saßen." 

In ihrer Rede teilte Laiza, Preisträgerin des zweiten Durchgangs auf Englisch und Deutsch ihre Erfahrungen und sprach sich gegen rassistische Diskriminierung aus. Ein besonders wichtiger Satz aus ihrer Rede ist für Laiza: „Wir sind nicht alle gleich, sondern alle gleich viel wert."  

Auf die Frage von der Moderation, Journalistin Helene Bubrowski, was ihr Mehrsprachigkeit bedeute, antwortet Laiza, die selbst Deutsch, Englisch, Spanisch und Fulani spricht, dass Mehrsprachigkeit Menschen verbinde und dass sie den Wert schätze, viele Kulturen, Menschen und Perspektiven verstehen zu können.  

Podiumsdiskussion mit Gästen 

Zum Thema diskutierten zunächst vier Podiumsteilnehmende: 

  • Ryyan Alshebl, Bürgermeister der Gemeinde Ostelsheim in Baden-Württemberg 
  • Engin Çatık, ehemaliger Schulleiter der Friedrich-Bergius-Schule in Berlin-Friedenau 
  • Birgit Glorius, Stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrats für Integration und Migration (SVR) sowie Professorin für Humangeographie an der Technischen Universität Chemnitz 
  • Anna-Lena von Hodenberg, Mitbegründerin und Geschäftsführerin von HateAid 

Anschließend wurde die Diskussion für das Publikum geöffnet, das verschiedene Perspektiven, persönliche Erfahrungen und Einblicke teilte. Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Teilnehmenden dann noch untereinander und mit den Podiumsteilnehmer:innen ins Gespräch kommen 

Vielen Dank Laiza für deinen Mut und deine wichtigen Worte!  

 

Das Video zum Nachschauen gibt es hier.

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