Gemeinsam Sprachenvielfalt feiern

Gruppenbild der Teilnehmer:innen des Gewinner:innenwochennendes im BMAS

© DKJS/Dorothea Tuch

Würdigung der Wettbewerbsgewinner:innen von Mehr Sprachen – mehr WIR in Berlin

Am 6. März 2026 reisten die Gewinner:innen des zweiten Durchgangs von Mehr Sprachen – mehr WIR nach Berlin. Dabei erwartete sie ein vielfältiges Programm rund um Workshops und Sightseeing. Die zwei Tage standen unter dem Motto: Würdigung, Kennenlernen und dem gemeinsamen Feiern von Sprachenvielfalt. Ein besonderes Highlight war dabei ein Besuch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Der Wettbewerb, initiiert von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, zugleich der Beauftragten der Bundesregierung für Antirassismus, gibt Jugendlichen die Chance, ihre Sprachkompetenz zu zeigen und macht Mehrsprachigkeit als große Stärke sichtbar.

Kennenlernen und Gesprächsrunde im BMAS

Gleich zum Auftakt der Veranstaltung wurden die Gewinner:innen von Vertreter:innen des Arbeitsstabs der Integrations- und Antirassismusbeauftragten der Bundesregierung begrüßt. Im BMAS war Raum für Fragen, Kennenlernen und gemeinsamen Austausch.
Anschließend gab es ein kleines Berlin-Sightseeing-Programm für die bundesweit angereisten Gewinner:innen mit einer Besichtigung der Kuppel des Reichstags.

Teilnehmerin redet ins Mikrofon, zwei weitere Teilnehmer:innen hören ihr zu

© DKJS/Dorothea Tuch

Rhetorik-Workshop und Austausch

Der zweite Tag hielt für die Teilnehmer:innen ein vielfältiges Programm bereit. Die Schüler:innen nahmen an einem Rhetorik-Training mit Julia Lemmle teil, in dem sie sich unter anderem mit dem Umgang mit Lampenfieber sowie mit Stimmtraining beschäftigten. 

„Das Gewinner:innenwochenende war für mich eine tolle Möglichkeit, mit unglaublich reflektierten und eloquenten Menschen zusammenzukommen und über Dinge zu sprechen, die uns bewegen und die wir verändern möchten, was uns einfach wichtig ist.“ – Masuma, Gewinnerin Klassenstufe 11+


Die begleitenden Lehrkräfte erwartete ein Workshop mit Saskia Braun, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Zentrum für Mehrsprachigkeit sowie Dozentin in der Zusatzausbildung DaF am Sprachlehrinstitut der Universität Konstanz. Hierbei ging es unter anderem um die Frage, wie sich Mehrsprachigkeit in den Unterricht integrieren lässt. Die Lehrkräfte teilten eigene Erfahrungen auch im Zusammenhang mit der Wettbewerbsteilnahme bei Mehr Sprachen – mehr WIR.

„Wir haben gemerkt, dass die Schüler:innen durch die Teilnahme an Mehr Sprachen – mehr WIR mutiger geworden sind und an Selbstvertrauen gewonnen haben, ihre Meinung zu vertreten.“ – Malena Ceballos Müller, begleitende Lehrkraft

Unsere Gewinner:innen des zweiten Durchgangs

Im Wettbewerb traten 240 Schüler:innen ab der 7. Klasse mit zweisprachigen Reden in drei verschiedenen Klassenstufenkategorien an. Gewonnen haben jeweils die vier besten Redner:innen aus drei Klassenstufenkategorien (7/8, 9/10 und 11+). In Beiträgen auf Deutsch und Mandarin, Polnisch, Ungarisch, Ukrainisch, Englisch, Spanisch, Arabisch, Isländisch, Aserbaidschanisch, Plattdeutsch und Persisch hatten sie ihre Perspektive geteilt und dabei gezeigt: Sprachenvielfalt ist ein großer Schatz.
 

„Ich habe mich sehr gefreut, die Gewinner:innen des zweiten Durchgangs unseres Wettbewerbs und ihre Lehrkräfte persönlich kennenzulernen, mit ihnen zu den Themen ihrer Reden ins direkte Gespräch zu kommen und von ihren Erfahrungen bei Mehr Sprachen – mehr WIR zu hören. Das hat erneut deutlich gemacht, wie viel junge Menschen zu sagen haben und wie bereichernd sprachliche Vielfalt für uns alle ist – auch für den täglichen Schulunterricht.“ – Anna Margarete Davis, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Abteilungsleiterin Schule & Ganztag

Hier geht es zu den Reden der Gewinner:innen

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